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Einige Einträge aus dem gelöschten alten Gästebuch:

 

Am 28.04.2009 um 18:32 Uhr schrieb Evelin folgendes ins Gästebuch:

Hallo.
Ich war politische Gefangene in Hoheneck von 1984/1985 und ich bin echt zusammengezuckt als ich den Namen SUTTINGER gelesen habe.Hab schreckliche erinnerungen an dieses Biest und heute noch Alptraeume.Ich lebe in den USA und schreibe seit einigen Jahren an meinem Buch .Ist sehr wichtig fuer mich um das alles verarbeiten zu koennen was ich damals erlebte.Ich habe die Nummer meiner Zelle nicht in Ernnerung aber vielleicht kennt jemand eine sehr alte Frau (ich glaube sie war die aelteste ueberhaupt)die zu dieser Zeit schon Jahrzehnte in diesem Gefaengnis verbrachte und komischer Weise mich ueber Wasser hielt.Ohne sie haette ich vieles nicht ueberstanden ich war damals erst 18 Jahre alt.Ich erinnere mich noch an die Geschichten mit dem Vollmond und dem Priester und der Nonne.Wer auch immer von beiden ...es hiess das wenn man sie sieht kommt man bald raus aus Hoheneck.Ich hab viele solche verrueckten Naechte erlebt.

Am 22.04.2009 um 10:53 Uhr schrieb Soe folgendes ins Gästebuch:

 Hallo Zusammen,
ich suche jemanden der in Hoheneck gewesen ist und Sie vielleicht auch kennt.
Ich suche Isolde Petra Wilschke geb. Lehnert. Sie war ab 1985 in Hoheneck.
Wäre schön, wenn sich jemand meldet.
Viele Grüße, Soe

Am 13.04.2009 um 21:45 Uhr schrieb Astrid Bohnstedt folgendes ins Gästebuch:

Hallo liebe LG Gabi - ich war auf Zelle 57 und wüsste gerne ob wir uns kennen von Februar bis Oktober 1978 dann freigekauft.

Am 06.04.2009 um 22:20 Uhr schrieb Gabi Püschel folgendes ins Gästebuch:

Hallo an alle Frauen, die mir nicht geantwortet haben! Was hindert Euch? Wie Ute schon schreibt: Verdrängen geht nur eine gewisse Zeit- mit den Jahren kommt alles wieder hervor...dass kann man nicht vergessen, so sehr man es auch will.
Hier mal ein Name in den Raum gestellt: Oberleutnant Suttinger- wem fällt dazu etwas ein?

Am 16.03.2009 um 00:29 Uhr schrieb eva folgendes ins Gästebuch:

War auch in Hoheneck bis /78 als politischer Häftling inhaftiert und sehr oft im Arrest.Diese Zeit kann man vielleicht einige Jahre verdrängen,aber nie vergessen.

Am 13.11.2011 um 18:36 Uhr schrieb Maria folgendes ins Gästebuch:


Liebe Blacky, wir kennen uns. Ich bin Mizzi, du hast mich nach deiner Entlassung mal besucht.

Am 13.11.2011 um 16:50 Uhr schrieb Schulze Ramona folgendes ins Gästebuch:

Liebe tapfere Frauen von Hoheneck,
wer kennt aus dieser zeit einen Hherrn Uwe Höcker. Er muss Leiter des Gefängnisses gewesen sein. Bitte melden bei mir: schulze.ramona@gmx.de

Am 13.11.2011 um 15:31 Uhr schrieb Elke Renger folgendes ins Gästebuch:

 Ich grüße all Jne die der Hölle entronnen sind
und die sich ernsthaft für deren Schicksal interessieren.
Ich habe fast zwei Jahre dafür gekämpft das meine Flucht anerkannt wird und die Opferrente beantragt beides ist seit knapp 2Jahren durch
aber seit dem ist nichts mehr wie es war.
Ich komme ganz einfach nicht mehr mit dem Alltag zurecht.Einfügen muß ich noch das ich bis
zu den Anträgen nie über meine Vergangenheit gesprochen habe.Da ich aber seit 2000 Erwerbs und
Berufsunfähig bin war ich froh den Antrag auf
Opferrente stellen zu können,bitte versteht mich
ich bin seit 2000 auf Grundsicherung angewiesen,auch wenn sich das Zeitlich ein wenig verschiebt.Die Zeit von Antrag bis heute habe
ich das Problem mit dem Alltag nicht mehr zureecht zu kommen.Mir fällt es schwer den Alltag
zu bewältigen und am liebsten würde ich nur schlafen um das Geschehene zu vergessen,manchmal
gelingt es mir Termine wahr zu nehmen,aber obwohl ich meinen Ärzten eine Kopie meiner Anerkennung zu dem Krankemblatt gegeben habe hat
keiner reagiert und ich bin der Meinung es interessiert niemanden.Seit dem Film habe ich
Euch entdeckt und schreibe an Euch vielleicht habt Ihr die Möglichkeit mir zu helfen.
Ich bin mir durch die Berichte klar geworden das
meine jetzige Situation mit der Vergangenheit zu
tun hat.Ich würde mich freuen diejenigen kennenzulernen die ähnliche Schwierigkeiten erlebt habe und diese lösen konnten.Ich danke für Euer Verständnis oder auch nicht wenn Ihr diese Zeilen lest.Für Euch alle Gesundheit und viel Kraft für das Leben aller die Hoheneck überstanden haben. Elke

Am 13.11.2011 um 14:26 Uhr schrieb Gisela N. folgendes ins Gästebuch:

 Auch ich war als polit.Gefangende 1982/83 in Hoheneck. Suche nach Elke Nestmann und Familie.
Wer kann mir helfen? Freikauf 20.12.83

Am 13.11.2011 um 13:13 Uhr schrieb Kerstin folgendes ins Gästebuch:

Ich bin keine Inhaftierte, sondern eine Frau die erst ein Jahr vor dem Mauerfall geboren wurde... Über den ARD Bericht über Hoheneck bin ich auf die schrecklichen Geschehnisse aufmerksam geworden. Auch wir, als nächste Generation, haben eine Verantwortung für die Aufarbeitung und das Verhindern solcher grausamen Zustände.

Am 12.11.2011 um 22:37 Uhr schrieb Sylvia Thies,ehemals Holzendorf folgendes ins Gästebuch:

Hallo Rena, Gott bin ich froh, Dich aus meiner Zeit hier auf dem Portal gefunden zu haben. Zwar kann ich mich nicht an Dich erinnern, aber Du vielleicht an mich? Kann es sein, dass Du Dich damals Sputnik nanntest? Ich kannte nur ein Mädchen, dass man mit 13 oder 14 Jahren ins Hoheneck gesteckt hat. Es stimmt, ich habe erst in der Zugangszelle 59, 3.Etage-Jugendhaus und dann in der 89, von 3/1970-10/1971, wegen Republikflucht gesessen. Bitte melde Dich bei mir. Meine e-mail: s.kymco@web.de.
Gruß ehemals "Blacky"

Am 12.11.2011 um 21:56 Uhr schrieb Sylvia Thies,ehemals Holzendorf folgendes ins Gästebuch:

Zunächst freue ich mich, dass es diesen "Hohenecker Frauenkreis" gibt.Ich war selbst Gefangene in Hoheneck, wegen Republikflucht, von 3/1970-10/71.Ich würde mich freuen, hier auf diesem Wege Frauen zu finden, die mit mir gemeinsam im Jugendtrakt saßen. Damals nannten mich alle "Blacky"+ich war fürchterlich in "Schielemie" verliebt.Vielleicht kann sich jemand noch daran erinnern?! Meine e-mail lautet: s.kymco@web.de
Zum Anderen möchte ich, dass Hoheneck eine Gedenkstätte bleibt und nicht kommerziellen Zwecken dient. Vielleicht meldet sich ja jemand, der sich mit mir austauschen kann.

Am 12.11.2011 um 20:41 Uhr schrieb Heidemarie folgendes ins Gästebuch:

 Seit der Deutschen Einheit ab 1992 schleiche ich auf der Fahrt zu meiner Mutter um die Burg Hoheneck herum, von der ich 1981 in der UHA- Halle/Saale erfuhr. An Maria Stein und das herzliche Miteinander dieser tollen Frauen von damals kann ich mich noch gut erinnern. Um so enttäuschter war ich über das Doku- Stückwerk des Filmes: "Ein Tag zählt wie ein Jahr", der am 9. November von den Filmemachern Derfler und Klein davon gezeigt wurde. Diesen Dokumentarfilm hatte ich meinen Freunden und Bekannten empfohlen und nicht den aufgehübschten Vorspann. Für ehrliche, standhafte Zeitzeugen ist immer noch kein Platz im öffentlich, rechtlichen Fernsehn.

Am 12.11.2011 um 19:18 Uhr schrieb Franziska Meletzky folgendes ins Gästebuch:

Liebe Hoheneckerinnen,
auch für mich, ich habe Regie geführt bei ES IST NICHT VORBEI, passiert gerade etwas, das ich so nicht für möglich gehalten habe. Frauen, quer durch unser nun vereinigtes Deutschland, haben den Mut, über ihre Vergangenheit im Frauengefängnis Hoheneck zu reden. Ihr habt meinen tiefsten Respekt, meine Bewunderung sowieso, meine Anteilnahme und ich bin zutiefst dankbar, Teil der Schleuse sein zu dürfen, die gerade geöffnet wird. Ich kann nur im Ansatz ahnen, wie es Euch geht. Und ich freue mich riesig, wie Ihr jetzt auf einander zugeht. Es gibt tatsächlich Momente, auf die wartet man sehr lange.Jetzt ist Eure Zeit, bitte nutzt sie! Ich grüße Euch alle von ganzem Herzen und Helga, falls Du das liest: ich denke ganz viel an Dich! Das Gleiche gilt für Ellen und Tatjana! Und Kristin, die sich trotz ihrer total anderen Vergangenheit hemmungslos ins Hier und Jetzt schmiss, damit wir das erzählen konnten! Eure FM

Am 12.11.2011 um 11:41 Uhr schrieb Catharina M. folgendes ins Gästebuch:

"Es ist nicht vorbei" wird wiederholt, Sa, 12.11. 20.15 Uhr Sendeplatz "EINS Festival".
Ebenfalls Mi,16.11.2011 20.15.Uhr Sendeplatz "3SAT"
allen Kameradinnen, Angehörigen, Interessierten
herzlichen Gruß




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